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Wasser sparen im Alltag – Tipps, Wissen und praktische Lösungen

Wie lässt sich im Alltag Wasser sparen, ohne auf Komfort zu verzichten? Entdecken Sie praktische Tipps für Bad, Küche und Garten und erfahren Sie, wie wassersparende Duschköpfe und Strahlregler funktionieren. Wir erklären ausserdem, warum Warmwasser Energie benötigt, was hinter Begriffen wie virtuelles Wasser und Wasserfussabdruck steckt und wie unser täglicher Verbrauch mit den weltweiten Wasserressourcen zusammenhängt.

Wasserverbrauch in Deutschland

Wasser zu sparen ist wichtig und sinnvoll. Doch wie viel Wasser verbrauchen wir täglich? Dabei lohnt es sich, zwischen der direkten Nutzung von Trinkwasser im Haushalt und dem Wasser zu unterscheiden, das bei der Herstellung unserer Lebensmittel und anderer Produkte benötigt wird.

Das Umweltbundesamt nennt für Deutschland folgende Orientierungswerte:

- Im Jahr 2022 nutzte jede Person durchschnittlich 126 Liter Trinkwasser pro Tag direkt, beispielsweise zum Duschen, Händewaschen, Kochen, Waschen und Putzen

- Unser konsumbezogener Wasserfußabdruck beträgt rund 7.200 Liter pro Person und Tag. Darin wird das Wasser berücksichtigt, das für die Herstellung von Lebensmitteln, Kleidung und weiteren Produkten benötigt wird – häufig auch in anderen Ländern.

Die beiden Werte beschreiben unterschiedliche Formen der Wassernutzung. Der Wasserfußabdruck macht sichtbar, dass unser Konsum auch Wasserressourcen außerhalb Deutschlands beansprucht.

Quelle: Umweltbundesamt – Wassernutzung privater Haushalte

Wasserknappheit in Deutschland

Auch in Deutschland kann Wasser regional und zeitweise knapp werden. Längere Trockenperioden, geringe Niederschläge und ein hoher Wasserbedarf können die verfügbaren Wasserressourcen belasten. Erfahren Sie, warum ein bewusster Umgang mit Wasser sinnvoll ist.

Was ist virtuelles Wasser?

Wasser nutzen wir nicht nur direkt im Haushalt. Auch für die Herstellung von Lebensmitteln, Kleidung und anderen Produkten wird Wasser benötigt. Dieses sogenannte virtuelle Wasser macht einen großen Teil unseres konsumbezogenen Wasserfußabdrucks aus.

Was ist der Wasserfußabdruck?

Der Wasserfußabdruck zeigt, wie viel Wasser direkt und indirekt durch unseren Lebensstil und Konsum beansprucht wird. Er hilft dabei, den Zusammenhang zwischen alltäglichen Kaufentscheidungen und der weltweiten Wassernutzung besser zu verstehen.

Einfache Tipps und Tricks, um den Wasserverbrauch zu reduzieren

Den eigenen Wasserverbrauch zu senken, hilft dabei, Trinkwasser bewusster zu nutzen und – insbesondere bei Warmwasser – Energie zu sparen. Steigende Energiekosten und die zunehmende Belastung der Wasserressourcen machen es sinnvoll, den eigenen Verbrauch im Alltag genauer anzuschauen. Schon kleine Veränderungen können helfen, Wasser und Energie einzusparen.

So senken Sie ganz einfach Ihren Wasserverbrauch >>>

Wassersparend duschen: So geht's

Wasser ist eine wichtige Ressource. Gerade beim Duschen lohnt es sich, den Verbrauch im Blick zu behalten, denn dabei wird häufig auch warmes Wasser verwendet und damit Energie zum Erhitzen benötigt.

Wenn Sie Wasser sparen möchten – sei es, um Ihre laufenden Kosten zu reduzieren oder bewusster mit Ressourcen umzugehen –, ist das Badezimmer ein guter Ausgangspunkt. Mit einer passenden Sparbrause und einer bedarfsgerechten Duschdauer lässt sich der Wasserverbrauch reduzieren.

Duschen gehört zu den wichtigen Warmwasseranwendungen im Haushalt.
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Weshalb es sinnvoll ist, am Wasserhahn Wasser zu sparen

Wasser kostet Geld, und warmes Wasser benötigt zusätzlich Energie zum Erhitzen. Wer den Wasserverbrauch am Wasserhahn reduziert, kann deshalb Wasser- und Abwasserkosten senken und bei Warmwasser auch Energie sparen. Ein passender Strahlregler kann dabei helfen, die Wassermenge zu begrenzen und gleichzeitig einen angenehmen Wasserstrahl zu erhalten.

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Wassersparen in der Küche

Auch in der Küche gibt es viele Möglichkeiten, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Dabei geht es nicht nur um das Füllen von Töpfen und Behältern, sondern auch um alltägliche Tätigkeiten wie Händewaschen, Obst- und Gemüsewaschen sowie Geschirrspülen.

Nach der Wasserverwendungsstatistik für 2023 entfallen rund 10 % der erfassten Trinkwasserverwendung auf Geschirrspülen sowie Essen und Trinken. Der tatsächliche Verbrauch in der Küche hängt von den Gewohnheiten und der Ausstattung des jeweiligen Haushalts ab.

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Wassersparen bei der Toilettenspülung

Die Toilettenspülung macht einen bedeutenden Anteil des Wasserverbrauchs im Haushalt aus. Laut der Wasserverwendungsstatistik für 2023 entfielen rund 27 % der erfassten Trinkwasserverwendung auf die Toilettenspülung. Mit einer passenden Spültechnik und einer bedarfsgerechten Nutzung lässt sich der Verbrauch beeinflussen.

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Wassersparen im Garten

Der Wasserbedarf im Garten hängt stark von der Jahreszeit, der Witterung, der Bepflanzung und den Bodenverhältnissen ab. Besonders in heissen, trockenen Perioden kann die Gartenbewässerung deutlich mehr Wasser erfordern. Mit einer bedarfsgerechten Bewässerung, geeigneten Pflanzen und dem richtigen Zeitpunkt lässt sich Wasser gezielt einsetzen und unnötiger Verbrauch vermeiden.

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Wussten Sie eigentlich, dass …

Ein Jahr Duschen ohne wassersparenden Duschkopf in einem Zwei-Personen-Haushalt zusätzliche CO₂-Emissionen verursachen kann, die ungefähr einer Autofahrt von 1.500 bis 1.800 Kilometern entsprechen?¹

Eine fünfminütige Dusche mit einem Standard-Duschkopf etwa 250 ml Heizöl zur Erwärmung des Wassers benötigt?²

Wer sich täglich insgesamt etwa zwei Minuten mit warmem Wasser ohne wassersparenden Strahlregler die Hände wäscht, dafür im Monat hochgerechnet rund 2,5 Liter Heizöl allein zur Wassererwärmung benötigt?³

So wurden die Vergleichswerte berechnet 
1 Beispielrechnung für zwei Personen, die täglich jeweils fünf Minuten duschen. Verglichen werden ein Standard-Duschkopf mit 12 l/min und eine Sparbrause mit 5 l/min. Angenommen werden eine Erwärmung des Wassers von 10 auf 40 °C, eine Ölheizung mit etwa 80 % Nutzungsgrad und für den Pkw-Vergleich ein angenommener CO₂-Ausstoß von rund 165 bis 200 g/km. Der tatsächliche Wert hängt von Fahrzeug, Heizung, Wassertemperatur und Nutzungsgewohnheiten ab.

2 Beispielrechnung für fünf Minuten Duschen mit 12 l/min, also 60 Litern Wasser. Angenommen werden eine Erwärmung von 10 auf 40 °C, ein Nutzungsgrad der Ölheizung von rund 80 % und ein Heizwert von etwa 10,6 kWh pro Liter Heizöl. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Bedarf von rund 250 ml Heizöl.

3 Beispielrechnung für zwei Minuten Warmwasser pro Tag bei 10 l/min, also rund 600 Litern pro Monat. Bei einer Erwärmung von 10 auf 40 °C, einem Nutzungsgrad der Ölheizung von rund 80 % und einem Heizwert von etwa 10,6 kWh pro Liter ergibt sich rechnerisch ein Bedarf von rund 2,5 Litern Heizöl.